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Köpenick von A-Z

Grünau

Der Ortsteil Grünau wurde 1749 auf Veranlassung Friedrich II. gegründet und hieß zunächst "Grüne Aue". Die vier pfälzischen Familien, die sich als erste ansiedelten und dem Amt in Köpenick ihren Erbzins zu entrichten hatten, lebten zunächst von der Baumwollspinnerei und legten wie die Friedrichshagener, eine kleine Seidenraupenzucht an. Der Siebenjährige Krieg (1756-1763) hielt aber die anfangs günstige Entwicklung auf. Der Ort blieb lange Zeit dünn besiedelt. Noch im Jahre 1800 zählte er nur 59 Einwohner. Nach und nach siedelte sich hier der Bootsbau und das Wäschereigewerbe an. Mit der Entwicklung des Wassersports wuchs zugleich der Strom der Ausflügler in diese idillische Gegend an, was zum Bau zahlreicher Gaststätten sowie Bootshäuser innerhalb der Uferzonen führte. Finanzkräftige Bürger bauten sich hier Villen und Landhäuser. 1900 hatte Grünau bereits 25.000 Einwohner. 1936 wurden hier die olympischen Ruder- und Kanuwettberwerbe augetragen.