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Kietzgrabensteg

Kietzgrabensteg in KöpenickKietzgrabensteg in KöpenickKietzgrabensteg in KöpenickDer Kietzgrabensteg ist eine neue Fußgängerbrücke am südöstlichen Rand der Köpenicker Altstadt. Die Brücke überspannt den unscheinbaren Kietzgraben, ein als Entwässerungsgraben angelegter Kanal, der den Frauentog mit der Müggelspree verbindet und die Altstadt damit zu einer Insel macht.

Am nördlichen Ende der Brücke liegt ein versteckt gelegenes Grundstück, auf dem sich ein Backsteinbau befindet, der früher als Schulgebäude genutzt wurde. Heute wird das Gebäude von der Verwaltung der am 20.11.2008 eröffneten angrenzenden Mittelpunktbibliothek genutzt.

Auf der gegenüberliegenden Uferseite befindet sich das Amtswäldchen, ein kleines verwildertes unschön mit Bauzäunen ringsum abgesperrtes Grundstück, für das sich kein Investor findet.

Beidseitig der Brückenanlage bestehen barrierefreie Anschlüsse an die kaum genutzten Wege.

Länge des Stahltragwerkes: rund 24 m, nutzbare Breite: 2,64 m.

Die Sinnhaftigkeit der Anlage ist aufgrund der hohen Kosten in Frage zu stellen. Insbesondere, weil am üblichen Weg, über die nur 75 m entfernte Landjägerbrücke, nicht das Geringste auszusetzen ist.

Baubeginn war am 20.07.2015. Die Fertigstellung erfolgte am 31.03.2016

Die Gesamtkosten betrugen ca. 465.000 € (brutto) und wurden vom Bezirk Treptow-Köpenick getragen. Geplant waren 412.000 Euro. Bereitgestellt wurde das Geld von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Geplant wurde die Brücke bereits im Jahre 2004 als es noch Planungen für einen Biergarten und Veranstaltungsflächen am Amtswäldchen gab, die längst Geschichte sind. Weil die zugesicherten Mittel aber zweckgebunden waren, entschied man sich, wider der Vernunft, für den Bau der vermutlich "Sinnlosesten Brücke Berlins".

versteckt gelegener Claus-Dieter-Sprink-Weg versteckt gelegen: Claus-Dieter-Sprink-Weg und Veraltungsgebäude der Mittelpunktbibliothek Vor und neben dem Backsteingebäude wurden im November 2014 Straßennamenschilder aufgestellt um den Klaus-Dieter-Sprink-Weg zu erzeugen. Geehrt werden soll damit der frühere Museumsdirektor des Köpenicker Heimatmuseums, dessen Grundstück hier ebenfalls angrenzt (Zugang zum Museum an der Landjägerbrücke). Die Straßenschilder stehen ziemlich verloren auf dem Grundstück rum und sind ähnlich sinnfrei wie die Brücke.

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