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Hirschgarten

Zwischen Friedrichshagen und Köpenick liegt der Ortsteil Hirschgarten. Der Berliner Bankier Albert Hirte (07.04.1833 - 25.07.1898) erbte 1864 u.a. die Hirschacker genannten Wiesen. Anfangs wurden die Wiesen noch verpachtet, aber es gefiel ihm hier so gut, daß er weitere 33 Morgen Ackerfläche kaufte um hier eine Villenkolonie nach einem Bebauungsplan von Eduard Titz zu errichten, in der er leben wollte. Am 19. Juni 1870 begannen die Trassierungsarbeiten.

1890 stieß das Berliner Admiralsbad bei Bohrungen auf eine heiße Solequelle. Hirte stellte das notwendige Gelände für die Solebadeanstalt unentgeltlich zur Verfügung, damit die notwendigen Investitionen erfolgen. Am 23. Juli 1890 wurde das Bad bereits eröffnet und Hirschgarten rückte ins Blickfeld einer größeren Öffentlichkeit. 1907 endete der Kurbetrieb jedoch, weil die Quelle versiegte.

Durch Übernahme sämtlicher Erschließungs- und Baukosten bekam Hirschgarten am 30.04.1894 eine Bahnstationn der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn und profitierte damit vom Berliner Vorortverkehr. 1895 existierten bereits 42 Villen und Landhäuser, die hauptsächlich von wohlhabenden Familien bewohnt wurden. Am 01.07.1898 wurde Hirschgarten aus dem Forstbezirk Köpenick nach Friedrichshagen umgemeindet.

Das Neuenhagener Mühlenfließ, auch auch „Erpe“ genannt, mündet hier in die Spree.

weitere Informationen: Friedrichshagener Schirm: Die Villenkolonie Hirschgarten