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Köpenick von A-Z

Köllnische Vorstadt

OberspreestraßeNamensgeber ist die Berliner Zwillingsstadt Cölln, welche man früher auf einer Landstraße von Köpenick aus erreichte. Die Köllnische Vorstadt liegt auf der dem Köpenicker Schloß gegenüberliegenden Uferseite der Dahme. Spindlersfeld liegt ihr, durch die Oberspreestraße getrennt, gegenüber. 1817 hatte sie nur 118 Einwohner gezählt, 1883 waren es schon fast 2500 und 1900 über 7000. Den Hauptanstoß zu diesem raschen Aufstieg verdankt der Ortsteil dem Fabrikanten Spindler, der hier seit dem Jahre 1873 seine weitflächigen Fabrikanlagen für Wäscherei und chemische Reinigung erbauen ließ.

Das kleinräumige Gebiet ist rundherum extrem verkehrs- und staubelastet. Der Bereich Glienicker Straße und Mahlower Straße sind soziale Brennpunkte.

Die ÖPNV-Anbidung ist sehr gut. Direkt vor Ort ist ein S-Bahnhof (Spindlersfeld), der jedoch weiterhin nur eingleisig ist und deshalb nur im 20-Minuten Takt bedient werden kann. Per Straßenbahn sind zudem die S-Bahnhöfe Grünau, Adlershof und Köpenick angebunden. Buslinien gibt es auch, aber die Busse stecken in den Hauptverkehrszeiten wie auch der sonstigen Kfz-Verkehr, im teils extremen Stau fest. Diese unmögliche Verkehrssituation wird, aufgrund der regen Wohnungsbautätigkeit in den Randbereichen von Wendenschloß, Kietzer Feld, Grünau und Dammvorstadt, sogar noch übler werden.

Gemeinsame Statistik für die Köllnische Vorstadt und Spindlersfeld: Fläche: 2,1 km², 11.134 Einwohner (Stand: 31.12.2019)